Auf die Mischung kommt es an - Vergleich:
Öl-in-Wasser und Wasser-in-Öl-Emulsionen - Teil 2
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Den Unterschied zwischen Wasser-in-Öl und Öl-in-Wasser Emulsionen macht die Reihenfolge bei der Verarbeitung der Inhaltsstoffe und nicht, wie man meinen mag, die Zusammensetzung der Öl- und Wasseranteile.
Öl-in-Wasser-Emulsionen (Hydropohile Cremes)
Bei Öl-in-Wasser Emulsionen sind winzige Öltröpfchen in eine wässrige
Grundlage eingearbeitet. Sie ziehen sehr schnell ein, fühlen sich sehr
geschmeidig an und sind gut zu verteilen.
Da diese Methode kostengünstiger ist, werden 95 % aller
Pflegeprodukte auf diese Weise hergestellt.
Durch Verdunstung der wässrigen Grundlage entsteht ein angenehm
kühlender Effekt, ansonsten aber meist gar nichts!
Denn wenn der hohe Wasseranteil
verdunstet, kommen die Öl-Emulgatoren (PEG-Emulgatoren) mit dem
natürlichen Hautfett in Kontakt und lösen dieses !!
Effekt:
Die Haut trocknet noch mehr aus und greift in immer kürzeren Abständen
erneut zur Creme.
Wasser-in-Öl-Emulsionen
(Lipohile Cremes)
Im Gegensatz dazu sind bei
Wasser-in-Öl-Emulsionen kleinste Wassertröpfchen in der Öl-Grundlage
feinst verteilt. Nach dem Einreiben
wird die Feuchtigkeit sofort an die Hornschicht der Haut abgegeben.
Währenddessen bildet sich an der Oberfläche ein schützender Fettfilm,
der die Feuchtigkeit am Verdunsten hindert.
Die Haut wird vor dem Austrocknen bewahrt und bleibt elastisch.
Durch die hochwertige Wasser-in-Öl Emulsion der RINGANA Cremekonzentrate bleibt die Haut spürbar weich und glatt. Der Unterschied lässt sich leicht feststellen:
Einfach etwas von Creme oder Lotion im Handteller verteilen und die Wasserprobe machen.
Eine echte W/O-Emulsion lässt sich nicht mit Wasser abwaschen. Industrielle Produkte werden aus Kostengründen meist als O/W-Emulsionen hergestellt, die durch Zusatz wasserabstoßender Silikonöle eine Mindestwasserfestigkeit erlangen.
Oft wird Lanolin (das Hautschutzfett der Schafe) als Emulgator
verwendet. Da Lanolin oft pestizidbelastet ist, verwendet Ringana
pflanzliche Emulgatoren).
Lipohile Cremes ziehen viel langsamer ein, fühlen sich in den ersten
Minuten oft fettig an und müssen viel länger eingearbeitet werden.
Effekt:
Die Haut erhält Feuchtigkeit zurück, das Hautgefühl ist über einen
sehr langen Zeitraum angenehm und entspannt.
Welche Gründe sprechen gegen Hydrohile Cremes?
Wir haben oben gesehen, wie wichtig die
Ceramide und Fette zwischen den Hornzellen sind.
Wenn nun durch eine Öl-in-Wasser Creme dieser Schutz zusätzlich
aufgeweicht wird, können durch die Hornschicht nun Schadstoffe aus der
Industriekosmetik oder der Umwelt in die tieferen Hautschichten
eindringen.
Außerdem
ist es eigentlich schizophren, wenn hydrophile 'Feuchtigkeitscremes' in
Wirklichkeit Feuchtigkeit entziehen und der Haut einen permanenten
Dauerstress zumuten.
Hinzu
kommt, dass die eingesetzten PEG-Emulgatoren neben allen chemisch
bedenklichen Faktoren, die hauteigenen Lipide auslösen.
Wenn
unsere Haut den oft permanenten Kontakt mit Industriekosmetik so lange
ohne erkennbare Schäden aushält, ist das eher ein Beweis für das
'Wunderwerk Haut' der Natur, als für die versprochenen Wirkungen!
Welche Gründe sprechen für Ringana ?
Fast alle Ringana-Pflegeprodukte sind
lipophile Cremes, also Wasser-in-Öl-Emulsionen.
Sie sind zwar zugegebenermaßen etwas zeitaufwändiger aufzutragen und
müssen einmassiert werden, aber der Unterschied wird Sie in kürzester
Zeit überzeugen:
Ausgewogene,
zu 100% natürliche Lipide gewährleisten, dass sämtliche wichtige
ungesättigte Fettsäuren, sowie Vitamine (A,C,E und F) in
unvergleichlich großer Menge vorhanden sind.
Sofort nach dem Auftragen fühlt sich Ihre Haut glatt und entspannt an
und ist gegen Umwelteinflüsse und freie Radikale optimal geschützt.
Schon
nach wenigen Anwendungen verbessern Vitamin A und Beta Carotin die
Zellneubildung und lassen den Teint erstrahlen.
Meinem
Mann fiel das an mir bereits nach 4 Tagen Anwendung auf, ohne dass ich
ihm irgend etwas von Ringana oder den ganz besonderen Pflegeprodukten
erzählt hatte.
Kleiner geschichtlicher Exkurs:
Im Butterfass des Apothekers Oscar
Troplowitz ist es 1911 in Hamburg passiert: die Geburt eines
Klassikers unter den Kosmetika, der ersten und noch immer anhaltenden
Verbindung von Fett, Wasser und Wachs, der ersten Wasser-in-Öl-Emulsion,
der Creme de la Creme, bekannt unter dem Namen Nivea, abgeleitet
vom Lateinischen 'niveus', was schneeweiß bedeutet.
So
ist die gute alte Nivea-Creme also eines der eher wenigen Wasser-in-Öl-
Industriekosmetik-Produkte, wenn auch die eingesetzten Mineralöle (z.B.
Paraffinum liquidum und Cera microcrystallina) und Emulgatoren (z.B.
Polyglyceryl-2-Caprate) und Konservierungsmittel (diverse Parabene) nach
unserer Meinung eher als bedenklich einzustufen sind.
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